Ein Besuch auf Sizilien

Ein Besuch auf Sizilien bietet die Möglichkeit, Italien besser zu erleben und kennenzulernen. Sizilien stellt die größte Insel Italiens dar. Sie wird vom Tyrrhenischen, dem Mittelmeer und vom Ionischen Meer umspült und ist durch die Stretto di Messina vom Festland getrennt. Sizilien ist mit allen Vorteilen der Natur gesegnet: es gibt Hügel, Berge und an erster Stelle das Meer. Mit seinen unglaublichen Farben, seinem herrlichen Meeresgrund und seinen klaren Fluten macht er Sizilien zu einer der großartigsten Inseln der Erde.

Corleone - Eine Stadt der Paten

Corleone ist der Herkunftsort verschiedenster sizilianischer und amerikanischer Mafiosi. Corleone steht heute gleichzeitig auch für den gelungenen Kampf gegen die Mafia. Um Touristen anzuziehen, nutzt Corleone sogar seine Reputation als ehemalige Mafia-Hochburg. Abgesehen vom Mafia-Museum ist das heutige Corleone aber tatsächlich einfach nur eine gewöhnliche Kleinstadt in Sizilien. Gerade ist diese langweilige Normalität ja der Fortschritt. Sie möchten sicherlich die alten Zustände nicht live erleben. Aber bevor Sie Corleone besuchen, sollten Sie darüber lesen. Besonders empfohlen sei die Geschichte von einem gewissen Salvatore Riina. Zufall oder nicht: Corleone gilt auch als der Heimatort von einem gewissen Salvatore Pacino. Er emigrierte nach Amerika und gründete dort seine Familie. Al Pacino, sein Sohn, wurde ein berühmter Schauspieler.

Zum Glück ist Corleone heute nicht nur eine sichere Stadt, sondern bietet weit mehr als fürchterliche Geschichte. Gegenüber dem Mafia-Museum befindet sich das Stadtmuseum von Corleone. Im Museum sind u.a. archäologische Fundstücke ausgestellt. Eines dieser Fundstücke ist auch der einzige, bis heute in Sizilien entdeckte römische Meilenstein.

Auch Corleone bietet, so wie viele andere Städte auf Sizilien, zahllose Sehenswürdigkeiten. Dabei dominieren, wie so oft, barocke Kirchen. Angesichts der Geschichte besonders überraschenden Sehenswürdigkeiten von Corleone stellen der Wasserfall und der Stadtpark dar. Der Park ist sehr gepflegt, ungewöhnlich groß und bietet vor allem in Sommertagen viel kühlenden Schatten. Ein Besuch der Wasserfälle lohnt sich bei schönem Wetter vor allem auch im Winter. Dann führen die meisten sizilianischen Flüsse besonders viel Wasser.



Etna, Sicily

Absolut erstaunlich: Lavalandschaft des Vulkans Ätna

Man darf keinesfalls Europas aktivsten und größten Vulkan verpassen. Mit seinen eindrucksvollen Lavalandschaften und kontrastreichen Vegetationszonen gehört der Ätna auf das Programm jeder Reise nach Sizilien. Die historische Stadt Siracusa hat uns mit dem imposanten Dom, ihren Barockbauten sowie die Halbinsel Ortigia beeindruckt. Kulturliebhaber werden diese historische Stadt lieben! Mit ihrer prachtvollen Kathedrale zählt auch die Barockstadt Noto zu den sehenswertesten und wichtigsten Städten Siziliens. Die außerhalb der Barockstadt Noto wachsenden Mandelbäume sind auch bezaubernd. Diese Mandelbäume machen die gesamte Ebene zwischen den Monti Iblei und Meer zu einem der optimalsten Ausflugsziele während der Blütezeit.

Neben einem aktiven Vulkan, quirligen Märkten und schönen Barockstädten - auf einer Sizilien-Rundreise gibt es an erster Stelle malerische Landschaften zu sehen.

Der “Orto Botanico” ist ein außergewöhnlich schöner botanischer Garten in Palermo. Zufällig stieß ich auf einen Ort, welcher nur wenige Minuten vom Garten entfernt ist: der Giardino Garibaldi. Dieser kleiner Park hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt. Taormina, ein charmantes, wunderbares Städtchen an der Ostküste mit rund 11.000 Einwohnern ist ein weiterer beeindruckender Ort in Sizilien. Taormina war beim Jet-Set zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr beliebt. Obwohl die Reichen und Schönen inzwischen weitergezogen sind, ist die traumhafte Landschaft geblieben. Der Blick auf die Insel Isola Bella ist besonders reizvoll. Ein Besuch auf Sizilien lohnt sich definitiv, denn dort gibt es weitaus mehr zu sehen als das Meer und schöne Strände.

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